pressestimmen zu den konzerten

pressestimmen zu den konzerten 2017-10-19T20:50:24+00:00

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»Die Stimme Gottes«
Elegant, niveauvoll, unterhaltsam, herzerwärmend … Die begeistert herbeiapplaudierte Zugabe mit der Harmoniemusik zur Arie der Gräfin »Porgi amor« aus »Figaros Hochzeit« verdeutlichte ein mal mehr den mythologischen Namen des „linos ensemble“: Linos, Gott der Rhythmik und Melodie war an diesem Abend in diesem brillanten Ensemble gegenwärtig.

Erlangener Nachrichten, 22.09.2015

Märchenzauber: Das Linos Ensemble steigerte sich geradezu fiebrig hinein in die zauberhafte Märchenwelt, die da in tausend Tönen gemalt wird. Anhaltend großer Beifall …

Kieler Nachrichten, 23.09.2015

Das Linos Ensemble darf man getrost zu den interessantesten und flexibelsten Kammermusik-Formationen unserer Zeit zählen. Zu den größten Verdiensten des Ensembles gehört zweifellos die Wiederbelebung vergessener oder selten gespielter Werke oder Werkfassungen. Gustav Mahlers Klavierquartettsatz a-Moll begeisterte in intensiv gesteigerter, dabei aber stets klarsichtig strukturierter Interpretation.

Kieler Nachrichten, 14. Mai 2009

Mit einem lebhaften Trio von Francis Poulenc endete das Konzert. Die Oboe zauberte avantgardistisches Pariser Flair, das Fagott schwang sich zu fröhlichem Hüpfen auf, und das Klavier ließ die Zuhörer in angenehmen Klängen baden. Das Publikum genoss einen Konzertabend auf hohem musikalischem Niveau.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27. Januar 2009

Den Gründungsgestus von erfrischender Neugier, unkonventionellem Impuls und Traditionskritik hat sich das Linos Ensemble immer erhalten.

Stuttgarter Nachrichten, 26. Januar 2009

Doch die Überraschung betraf nicht etwa die wie gewohnt sehr hohe spielerische Qualität des renommierten Linos Ensembles. Stattdessen war es die ungewöhnliche Zusammenstellung des Konzertprogramms, die aufhorchen ließ. Romantischen Klängen Gustav Mahlers 4. Sinfonie stand das „Quatuor pour la fin du temps“ des französischen Avantgardisten Olivier Messiaen gegenüber. Eine Zusammenstellung, die die Zuhörer zu würdigen wussten, wie der Applaus zeigte.

Westfälische Nachrichten, 30. November 2008

Einen fulminanteren Auftakt der Konzertreihe kann man sich kaum vorstellen – erfüllt von den Klängen des Linos Ensembles, das mit Recht als Aushängeschild höchsten künstlerischen Musizierens auf der ganzen Welt Erfolge erzielt. Da passte jeder Ton, jede noch so kleine dynamische Differenzierung konnte umgesetzt werden. An diesem Abend erklang Musik ganz nach dem Herzen des Publikums, technische Brillanz und Ausdrucksvielfalt begeisterten jeden.

Münstersche Zeitung, 16. Oktober 2007

Das Linos Ensemble überzeugte mit Schmelz und Homogenität des Klangs, aber auch mit großer Souveränität jedes einzelnen Musikers – technisch, wie musikalisch.

Süddeutsche Zeitung, 9. Mai 2006

Denn die Linos musizieren edel, ernst, musikalisch einfühlsam. Streicher, Bläser und die Pianistin pflegen einen klaren, kostbaren Ton. Alles ist, wie es schöner kaum sein kann … ’s ist Mozart-Jahr.

Westdeutsche Zeitung, 18. März 2006

Ihren Gott hatte das Ensemble dabei stets im Nacken sitzen. Linos, der griechische Gott der Rhythmik und Melodie. Sein Glanz strahlte vom Adagio bis zum Allegretto auf die Spielweise der renommierten Künstler ab.

Rheinische Post, 18. März 2006

Das Linos Ensemble machte Mozarts Klavierquartett g-Moll KV 478 vorbildlich transparent. Eine lockere und feine Eleganz brachte vor allem die Pianistin Konstanze Eickhorst ein, die im Andante in Übereinstimmung mit dem sanft intonierenden Streichern tonangebend war. Spritzig und leicht, wie es sein sollte, kam das Schluss-Rondo daher. Trocken und herb hingegen das Klavierquartett c-Moll op. 60 von Johannes Brahms. Nicht zu wuchtig und laut, aber doch Energie geladen musizierte das Linos Ensemble hier äußerst präzise. Spannungsvoll vermittelte sich insbesondere das Scherzo mit den Staccati im Klavier. Glutvoll schloss das Ganze.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. August 2004

Musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau und mit für die damalige Zeit modernen Mitteln: ein Kompositionsstil, der auch für das zweite Stück des Abends, Beethovens Septett in Es-Dur op. 20, gelten kann. Der Spiellaune der Linos-Instrumentalisten kam er offensichtlich entgegen. Denn ihnen stand hörbar der Sinn nach musikalischem Humor sowie nach schillernden Klangfarben-Wechseln zwischen Streichern und Bläsern … Als Ballettmusik fiel Prokofieffs Ballettmusik als Vorlage für sein Quintett in g-Moll op. 39 durch, als Komposition ist es heute ein mitreißendes, mal maschinenhaft stampfendes, mal grell aufgerissenes Stück Musik, vom Linos Ensemble kongenial interpretiert. Viel Applaus.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 26. März 2004

Ein Silberjubiläum mit Goldrand: Ein heiteres Lächeln lag über diesem Konzert. Mit Salon-Esprit etwa in der Petite Suite von Claude Debussy, in der das Spiel der Meereswellen durch verschiedene Instrumente glitt und in schillernden Schaumkronen zersprühte. Ein Ohrenschmaus. Francis Poulencs Sextett für Klavier und Bläser spielte das Ensemble spritzig-witzig … Ein makelloses instrumentales Vergnügen! Und dann die wilde romantische Lichthelle von Schubert letztem Kammermusikwerk, dem Oktett F-Dur. 58 Minuten himmlische Länge. Das Linos Ensemble tauchte ein in lyrische Stimmungszaubereien, blühte in Klangschönheit und ließ den Stern Jugend über Nachtwolken glänzen. Das ausgewogene Spiel der Instrumente bis hin zum Kontrabasszupfen, das melodische Licht der Klarinette, das Horn im Eichendorff-Stimmung, die Streicher-Entrückungen, die sanften Fagott-Tiefen: Das trug man beschwingt in den Vorfrühlingsabend hinein.

Kölnische Rundschau, 11. März 2003

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